Beratung im beruflichen Kontext

Die Arbeit in Bildungsinstitutionen erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit eigenen Haltungen, die bewusste Strukturierung der eigenen Rahmenbedingungen und die Entwicklung von konkreten Handlungsschritten.

Um professionelle Strukturen anzupassen, braucht es eine kontinuierliche Organisations- und Personalentwicklung.

Ich unterstütze Sie bei der Evaluation Ihrer Ressourcen und bei der Entwicklung der für Ihren Standort geeigneten Maßnahmen.

Dabei beziehe ich mich auf meine langjährige Erfahrung als Schulleitung und Fortbildungsreferentin und arbeite sowohl mit Einzelpersonen in Leitung als auch mit Steuergruppen / Teams.

Eine gelingende Organisationsberatung ist immer als Prozess über einen vereinbarten Zeitraum zu sehen. Die Erfahrung zeigt, dass mindestens 6 Monate für eine Umstrukturierung eingeplant werden müssen.

Mein Praxisraum befindet sich in Bremen. Eine Beratung kann aber auch außerhalb stattfinden.

Außerdem sind digitale Verabredungen nach Absprache möglich.

Zwischen Coaching oder psychologischer Beratung und Therapie gibt es ganz wesentliche Unterschiede.

Ein Coach oder eine Berater*in wendet zwar manchmal psychotherapeutische Arbeitsmethoden an - dabei unterscheidet sich die Zielgruppe aber ganz wesentlich von der eines/r Therapeut*in.

Coaches und Berater*innen arbeiten mit Menschen, deren Selbststeuerungsfunktion intakt ist. Sie arbeiten nicht mit Patient*innen, sondern mit Klient*innen, die in jedem Fall voll verantwortlich für sich selbst sind.

Dies wird zu Beginn eines Beratungsprozesses auch schriftlich festgehalten.

In der Therapie geht es hauptsächlich um die Wiederherstellung der psychischen Gesundheit. Die Selbststeuerungsfähigkeit der Patient*innen ist häufig eingeschränkt. Es werden meist schwere psychische Probleme und tiefer gehende emotionale Konflikte behandelt. Die Therapie geht dabei deshalb häufig vergangenheitsbezogen vor. In der Absicht zu heilen ergründet sie die Ursachen der Störung oder Beeinträchtigung. Sie stellt meist die Frage nach dem "Warum"?

Berater*innen oder Coaches arbeiten zukunfts- und lösungsorientiert. Die Frage nach dem "Was (kann ich) tun" ist meist wichtiger als die Frage nach dem "Warum".

Auch wenn in der Praxis die Grenzen zwischen psychischer Gesundheit und Krankheit fließend sind:

Es ist wichtig, als Klient*in die Erwartungen an eine Beratung nicht mit denen an eine Therapie zu verwechseln.

Als Berater*in ist es wichtig, die Kompetenzen als Coach oder Berater*in nicht zu überschreiten und keine falschen Hoffnungen zu wecken.

Bei Erkrankungen sollte ein therapeutischer Rat eingeholt werden. 

©Christiane Lenhard, 2017

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